6 Lektionen über die Rekrutierung neuer Talente als Startup

07th Dec 2016
Updated 07 March 2019
13 min read

Hier sind die 6 Dinge, die wir im SpinLab mit dem Recruiting gelernt haben.

1 – Probleme und Schwierigkeiten von Startups auf dem Weg zu guten Mitarbeitern

Es ist nie einfach für ein Startup gute Mitarbeiter zu gewinnen, da sie mit großen Firmen konkurrieren, die in Ruf, Bekanntheit, Bezahlung und Rekrutierungsmöglichkeiten überlegen sind. Stephan Schleuss, Gründer von Wundercurves, einem Startup, das an unserer 4. SpinLab-Klasse teilgenommen hat, weist darauf hin, dass es für sie ziemlich schwer war, am Anfang Bewerber zu finden. Seiner Meinung nach ist es eine Herausforderung für kleinere und unbekannte Startups oder junge Unternehmen, die nicht an einem bekannteren Accelerator- oder Inkubator-Programm teilnehmen, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Sie können sich einfach nicht von anderen Startups oder Unternehmen abheben, die aufgrund ihrer Größe und Ausstattung mehr bezahlen können.

Martin Jaehnert, Gründer von binee, einem Startup, das am dritten SpinLab-Programm teilgenommen hat und nun nur zwei Türen entfernt im Spin Office angesiedelt ist, berichtet, dass es bereits mehrere Bewerbungen für seine derzeit vakante Stelle als „Kommunikationsenthusiast“ gibt. Dennoch ist es nicht einfach, die richtige Person zu finden, da sich mehrere Faktoren addieren müssen. Weil ein Praktikant oder Mitarbeiter immer eine Investition in Zeit und Geld ist, verbringen Martin und sein Team viel Zeit damit, die richtigen Leute sorgfältig auszuwählen. Die Veröffentlichung von Stellenangeboten selbst ist recht zeitaufwendig, deshalb profitierten sie von den SpinLab-Bewerberpools, wie Martin erklärte.

Alexandra Hucke, Gründerin von Merolt, einem SpinLab-Alumni, der von Februar bis Juli 2015 am Programm teilgenommen hat, sagt, dass es für sie besonders schwer ist, neue Mitarbeiter für Vertrieb und Entwicklung zu finden. Letztendlich konnten sie die Entwickler nur durch persönlichen Kontakt, direkte Ansprache über Xing und Personalagenturen gewinnen. Ihre Stellenangebote auf mehreren kostenlosen und kostenpflichtigen Jobbörsen waren in diesem Fall nicht erfolgreich, aber es ist ohnehin schwierig, einen Entwickler mit besonderen Fähigkeiten zu finden, den du für dein Unternehmen benötigst, egal ob es für ein Startup oder ein etabliertes Unternehmen ist, sagt sie. Es war für Merolt viel einfacher, Vertriebsmitarbeiter zu finden, obwohl deren Qualifikationen sehr unterschiedlich sind. Nach ihren Erfahrungen ist es relativ einfach, Mitarbeiter für einen Job im Bereich Online-Marketing zu finden – eine Aussage, die durch die später gezeigten Ergebnisse unseres Experiments stark unterstützt wird. Wie Aline von Merolt betont, ist es für Startups schwierig, in jedem Fall geeignete Mitarbeiter zu finden, da man besondere Menschentypen braucht. Die Arbeit in einem Startup ist kein „9 bis 5 Pflichtberuf“, wie Aline sagt, aber man braucht eine besondere Einstellung, man muss die erforderlichen Fähigkeiten einbringen und ins Team passen – das alles macht es für Startups eine Herausforderung, die richtigen Mitarbeiter zu finden

2 – Wie Startups ihre Stellenangebote gestalten sollten

Trotzdem kann die Arbeit in einem kleinen Startup viele Vorteile zu der in einem großen Unternehmen haben. In einem Startup kannst du beispielsweise von einem hochgradig motiviertem Team, der Offenheit Veränderungen gegenüber, Innovation und hohen Aufstiegschancen profitieren. Für Stephan Schleuss, Gründer von Wundercurves, bedeutet das Arbeiten in einem jungen Unternehmen unglaubliche Lernmöglichkeiten, da du viel mehr Verantwortung hast. Er vergleicht Startups sogar mit Bootcamps. Für jemanden, der sich immer weiterentwickeln und lernen will, wird es schwer sein, in einem Unternehmen zu arbeiten, wo er genau das gleiche machen muss, wie bei seiner vorherigen Anstellung. Startups brauchen Menschen, die nach hoher Verantwortung, nach einer steilen Lernkurve, nach „etwas Großem“ suchen und das sind in der Regel nicht die Menschen, die in einer Gruppe arbeiten wollen.

All diese Aspekte von der Arbeit in einem Startup – Vorteile für einige, Nachteile für andere – sollten von Startups bei der Suche nach Mitarbeitern betont werden. Versuche nicht mit BMW oder Siemens mitzuhalten, beziehe dich auf deine eigene Stärke, die vielleicht in ganz anderen Bereichen liegt. Aber du brauchst Mitarbeiter, die deinen Geist und deine Ideale teilen, also was willst du mit all den anderen? Nach Interviews mit mehreren Gründern kam ich immer mehr zu der Erkenntnis, dass Startups eigentlich nicht mit größeren, etablierten Unternehmen konkurrieren. Sie fischen einfach in verschiedenen Gewässern. Sie suchen nicht nach gut eingestellten Personen, die den Routinen ihrer Vorgänger folgen. Sie brauchen hochenergetische, motivierte Menschen, die die ganze Welt gestalten wollen – oder zumindest die Zukunft eines kleinen Unternehmens, das hoffentlich (!) bald einen möglichst großen (!) Teil der Welt gestalten wird.

Aber wie kannst du jetzt viele und im Idealfall die passenden Bewerber nur mit der Gestaltung deines Jobangebots erreichen. Tumasjan, Strobel, und Welpe führten eine Umfrage durch. Sie befragten 160 Studenten und Absolventen und fanden heraus, dass Teamklima das am höchsten geschätzte Merkmal ist, das Startups Bewerbern bieten können. Als zweitwichtigstes Merkmal identifizierten die Autoren Verantwortung/Ermächtigung, d.h. potenzielle Mitarbeiter schätzen Eigenverantwortung am Arbeitsplatz. Die Flexibilität der Arbeitszeiten erwies sich als das drittwichtigste Merkmal potenzieller Startup-Bewerber, verbunden mit der Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen, einer steilen Lernkurve, einer flachen Hierarchie und dem Erwerb von unternehmerischem Wissen. Daher sollten diese Eigenschaften in den Stellenangeboten von Startups besonders hervorgehoben werden, um geeignete Mitarbeiter zu finden und sich von großen, etablierten Unternehmen abzuheben, die zwar ein höheres Gehalt und mehr Sicherheit bieten, an diesen Stellen aber nicht konkurrenzfähig sind. Wundercurves leistet bereits gute Arbeit in ihrer Stellenanzeige. Der E-Commerce-Startup bietet eine Online-Plattform für Mode in Großformat und sucht derzeit ein Praktikum im Bereich Online-Marketing.

Die Stellenanzeige und viele weitere findest du hier: http://www.spinlab.co/karriere

3 – Das Problem mit der Bezahlung

Wie schon erwähnt wird es jungen Startups nicht möglich sein, das gleiche Gehalt wie größere, etabliertere Unternehmen zu bezahlen. Wie solltest du das also in deinem Stellenangebot rüberbringen? Unser allgemeiner Rat ist zwar einfach, aber effektiv: sei ehrlich. Künftige Mitarbeiter könnten zufrieden mit einem geringeren Gehalt sein, wenn sie wissen, dass sich das Unternehmen einfach nicht mehr leisten kann und die Gründer auch Probleme damit haben, ihre Miete zu bezahlen. Aber ihnen das Gefühl zu geben, sie würden als billige Arbeitskräfte benutzt wird ihren Einsatz sehr schnell schmälern. Du wirst dir selbst also einen Gefallen tun, wenn du deine finanzielle Situation von Anfang an offenlegst, jedenfalls wenn du mit einem Langzeitmitarbeiter rechnest. Ansonsten verschwendest du viel Zeit mit Bewerbern, die du dir nicht leisten kannst oder die sowieso nicht in dein Unternehmen passen. Dennoch solltest du bedenken, dass deine Zahlungsbereitschaft und andere Bedingungen je nach Qualifikation deiner Bewerber variieren können. Manchmal kann es also hilfreich sein, einen Verhandlungsspielraum zu lassen.

Ehrlich zu sein ist auch die führende Strategie für Binee. Das kleine Startup hat noch keine Investition und kann daher neue Mitarbeiter nicht in gewohnter Weise bezahlen, eine Tatsache, die sie ganz offen kommunizieren, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Sie stellen zu Beginn neue Mitarbeiter als Praktikanten ein mit der Aussicht, im Unternehmen zu bleiben, entweder bezahlt durch zukünftige Investitionen, eine Patenschaft oder Unternehmensanteile, falls sie Mitbegründer werden. Auch wenn nicht jeder Praktikant später Mitarbeiter werden kann, ist ein Praktikum bei Binee sehr spannend, denn in diesem jungen Unternehmen kann man viel erleben und die zukünftige Entwicklung von Binee teilweise beeinflussen, wie Martin betont.

So kann geringeres Gehalt bis zu einem gewissen Grad von anderen Vorteilen, die Startups ihren Mitarbeitern bieten, ausgeglichen werden. Aber dennoch müssen diese Vorteile so schnell wie möglich kommuniziert werden, um eine Zeitverschwendung auf beiden Seiten zu vermeiden. Je genauer du das Zahlungsproblem – und eigentlich jedes Merkmal, das dein Unternehmen betrifft – in deinem Stellenangebot erwähnst, desto weniger unpassende Bewerber bekommst du.

4 – Auf welcher Plattform Startups ihre Stellenangebote veröffentlichen sollen – Das Experiment

Die letzten Monate haben mein Kollege Matthew McDermott, verantwortlich für Innovation & Business Development im SpinLab und ich, studentische Mitarbeiterin hier, ein Experiment auf Jobbörsen gestartet. Wir veröffentlichten 4 Stellenangebote auf mehr als 60 Jobbörsen und generierten so über 140 einzelne Posts. Bei der Überprüfung der Bedingungen und der Rücklaufquote haben wir die Plattformen und ihre Eignung für Startups bewertet. Wir haben eine Stelle als Business Development Manager, Softwareentwickler, Online-Marketing- und Event-Manager und Praktikant/Assistent im Bereich Online-Marketing & Content veröffentlicht. Alle diese Stellenangebote waren Sammelangebote, d.h. wir haben Bewerber für mehrere Startups unseres SpinLab-Netzwerks gesucht. Wir haben die Unterlagen aller Bewerber gesammelt und an die Personalverantwortlichen aller unserer Portfoliostartups weitergeleitet. Falls sie daran interessiert waren, einen der Bewerber kennenzulernen, erhielten sie eine kurze Einführung per Mail.

our startup job finding experiment

Wie in der obigen Tabelle dargestellt, waren die erfolgreichsten kostenlosen Plattformen unsere Homepage (http://www.spinlab.co/jobs.html) und Indeed (http://de.indeed.com/). Unsere Beiträge auf Gründerszene haben auch mehrere Bewerbungen erzeugt, aber die Veröffentlichung auf dieser Plattform kostet mindestens 149 € – ein Preis, den nicht jedes kleine Startup bereit ist zu zahlen. Sinnvoll erscheint es, dein Stellenangebot mit bestimmten passenden (!) Stichworten zu versehen, da viele Bewerber gemeldet haben, dass sie die Angebote auf unserer Homepage über die Google-Suche gefunden haben. Auch die Veröffentlichung Ihres Stellenangebots in sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook lohnt sich und ist kein großer Aufwand. Aufgrund unserer Rücklaufquoten empfehlen wir insbesondere die Gruppe „Leipzig Startup Jobs“ für Leipzig mit fast 750 Mitgliedern (aktueller Stand 30.10.2016). Eine weitere beliebte Facebook-Gruppe für Startup-Job-Postings in Leipzig ist die „Startupszene Leipzig“ mit mehr als 2.200 Mitgliedern (aktueller Stand 30.10.2016). Die wird in unserer Tabelle nicht erwähnt, da unsere Rücklaufquoten eher niedrig waren, aber es ist trotzdem einen Versuch wert. Wir würden außerdem empfehlen, dein Stellenangebot in Jobbörsen oder Quellen von Universitäten zu veröffentlichen – besonders auf der Seite der Universität Leipzig (http://www.jobportal.uni-leipzig.de) haben wir eine tolle Erfahrung gemacht. Nicht selten suchen Studierende nach Jobs als studentische Mitarbeiter oder Praktika oder sogar nach einem geeigneten Berufseinstieg nach ihrem Abschluss. Bevor sie Jobs von größeren Unternehmen annehmen und zu träge werden, um wieder auszusteigen, solltest du sie von deiner Geschäftsvision und deinen Möglichkeiten überzeugen. Auf der Grundlage unserer Ergebnisse empfehlen wir auch eine Veröffentlichung bei der Bundesagentur für Arbeit (https://jobboerse.arbeitsagentur.de/). Für kreative Aufgaben im Bereich Online-Marketing oder Grafik- und Mediendesign empfehlen wir dir auch, das Auge (https://dasauge.de/) zu besuchen. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, findet eine rege Kooperation zwischen Jobbörsen statt. Wenn du deine Stellenanzeige also auf ein paar Jobbörsen gepostet hast, kann es vorkommen, dass sie auf noch mehr erscheint, auf die du sie nie erstellt hast. Bei uns tauchte sie sogar auf einigen kostenpflichtigen auf, obwohl wir dafür nie gezahlt hatten! Zum Beispiel erschienen all unsere Anzeigen auf  http://www.lvz-job.de/ und generierten ein paar Bewerbungen. Normalerweise kostet eine Anzeige auf dieser Plattform mindestens 249 € und wir haben alle Stellenanzeigen kostenlos erhalten! Am Anfang fühlt es sich vielleicht ein bisschen seltsam an, die Kontrolle über deine Anzeigen zu verlieren, aber im Endeffekt profitierst du von mehr Öffentlichkeit und mehr Bewerbern – also lass los und lass die Krabbelmaschinen die Arbeit für dich erledigen. Es ist immer gut, die passende Plattform für dein Stellenangebot zu finden, sowohl was das Tätigkeitsfeld als auch den Beschäftigungsstatus betrifft. Sich zu sehr genau dafür einzusetzen, lohnt sich laut unserer Ergebnisse aber nicht.

Eine letzte zu erwähnende Sache, die sich aus der Tabelle ganz einfach ergibt, ist, dass deine Rücklaufquoten stark von der Art des Stellenangebots abhängig sind. Die Suche nach einem Online-Marketing-Manager oder einem studentischen Mitarbeiter in diesem Bereich schien recht einfach zu sein, während Softwareentwickler, wie oben erwähnt, weniger Rücklaufquoten haben. Deshalb arbeiten wir, das SpinLab, derzeit an Lösungen, um unsere Startups bei der Suche nach geeigneten IT-Mitarbeitern besser zu unterstützen. Du wirst bald das Vergnügen haben, einen Blog-Artikel zu diesem Thema zu lese

5 – Die Ergebnisse unserer Experimente oder der Akt der Verknüpfung

Schließlich sind wir sehr froh, einigen Startups helfen zu können, passende Mitarbeiter zu finden und einigen Bewerbern, einen aufregenden Job in einem hochmotivierten und freundlichen Team zu finden. Wir freuen uns sehr, dir mitteilen zu können, dass unsere Portfolio-Startups 5 neue Praktikanten, 2 Vollzeit-Mitarbeiter und einen Freiberufler aus unserem Mitarbeiter-Pool dazugewonnen haben. Auch erwähnenswert ist, dass das SpinLab einen neuen Vollzeitmitarbeiter im Bereich Online-Marketing und Event-Management eingestellt hat. Die Anzahl der Bewerbungsgespräche, die über unsere Pools geführt wurden, war viel höher, aber leider ist es nicht immer eine optimale Kombination. Wie einige der von unseren Portfoliostartups befragten Bewerber feststellten, war die Möglichkeit, in einem Startup zu arbeiten, das dem SpinLab-Programm beigetreten ist, für sie ein besonderer Anreiz

6 – Unsere 5 goldenen Rekrutierungs-Regeln für Startups

Da Startup-Gründer und -Mitarbeiter in der Regel sehr beschäftigt sind, fassen wir die wichtigsten Lektionen, die wir über den Rekrutierungsprozess für Startups gelernt haben in den folgen 5 Regeln zusammen:

  1. Betone deine einzigartigen Startup-Merkmale in deiner Stelleanzeige.
  2. Sei von Anfang an ehrlich über deine Zahlungsmöglichkeiten.
  3. Veröffentliche deine Stellenanzeigen auf Indeed, der SpinLab-Homepage (wenn du in unserem Programm teilnimmst), in Facebook Gruppen,auf Xing und bei der Arbeitsagentur.
  4. Versuche Studenten und Absolventen über die Jobbörsen der Universitäten zu erreichen.
  5. Kaufe ein Kicker Tisch für dein Büro – Großartige Mitarbeiter werden so von alleine kommen.

Ein Ausblick – Unser Traum von einem Bewerber-Pool für unsere Startup-Community

Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern können Startups in der Regel nur einen Bewerber einstellen. Was passiert mit allen anderen gut qualifizierten Bewerbern? Sie müssen sich auf eine andere Stelle bewerben, ein anderes Unternehmen muss ein neues Stellenangebot veröffentlichen, oder die Bewerber müssen ihre Bewerbungsunterlagen erneut vorbereiten und so weiter. Alles in allem kann die Einstellung neuer Mitarbeiter und die Suche nach einem neuen Job sehr kompliziert und zeitaufwendig sein. Deshalb wollen wir den Austausch von qualifizierten Bewerbern zwischen den Startups in unserem Netzwerk stärken. Was wir bereits mit unseren kollektiven Stellenangeboten ausprobiert haben, ist, diese Prozesse für Seiten, Startups und Bewerber zu erleichtern. Mit nur einem Stellenangebot haben wir für alle unsere 24 Portfoliounternehmen gut qualifizierte Bewerber (basierend auf dem Feedback von Startups) gesammelt. Mit nur einer Bewerbung wurden die Bewerber zu bis zu drei persönlichen Gesprächen eingeladen.

Um diesen Prozess noch weiter zu vereinfachen, haben wir jetzt eine Plattform entwickelt, auf der Bewerber ihre Bewerbungsunterlagen platzieren und sich für bestimmte Stellen in den SpinLab-Portfoliostartups bewerben können, auch unaufgefordert. Falls sie nicht eingestellt werden, erhalten Bewerber das Angebot, in unseren allgemeinen Pool aufgenommen zu werden, damit andere interessierte Startups sie kontaktieren können. Wir sind sicher, dass wir unseren Startups und zukünftigen Bewerbern mit diesem Tool helfen können. Auch nach dem Start sind wir auf das ständige Feedback von Startups angewiesen, um diese Plattform zu optimieren, damit wir sie zu einem Instrument entwickeln können, das zukünftige Rekrutierungsprozesse wirklich optimieren kann.

Wir hoffen, dass es dir gefallen hat, diesen Artikel und über die Ergebnisse unseres Experiments zu lesen. Wir wären sehr froh, wenn wir Startups in Leipzig und überall sonst auch helfen könnten, ihren Rekrutierungsprozess zu optimieren. Außerdem würden wir uns freuen, wenn wir mehr Leute motivieren könnten sich in Zukunft bei Startups zu bewerben – wenn sie motiviert sind ein gewisses Risiko im Austausch für eine unglaubliche Erfahrung zu tragen. Hast du selbst auch ein paar Tipps, die Rekrutierung für Startups einfacher machen oder etwas anderes, was wir in diesem nicht angesprochen haben? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Besonderer Dank gilt Stephan Scheuss (Gründer von Wundercurves), Martin Jähnert (Gründer von Binee), Aline Kniestedt (HR-Manager von Merolt) und Alexandra Hucke (Gründerin von Merolt), Franziska Weber (neue Praktikantin bei DIPAT & tex-lock) & Cenise Mansfeld ( neue Praktikantin bei Wundercurves) für ihre Zeit und die inspirierenden und ehrlichen Interviews.

About the author

Emilie Schirmer ist Schülerpraktikantin im SpinLab und besucht sonst die 10. Klasse im Gymnasium. Sie interessiert sich für Startups und freut sich deswegen über die Möglichkeit, zwei Wochen ins SpinLab reinschnuppern zu können. In ihrer Freizeit liest sie gerne und macht Yoga.

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